Februar 24

Wie man von der Theorie in die Umsetzung kommt

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Hallo zusammen!

Heute möchte ich euch kurz beschreiben, wie man von der Theorie in die tatsächliche Umsetzung von Veränderungen/Vorhaben kommt.

Der Weg von der Theorie in die Praxis:

Dieser Prozess setzt sich aus drei Teilschritten zusammen:

  • Was möchte ich verändern oder umsetzen?
  • Bis wann möchte ich es verändern?
  • An was mache ich fest ob meine Umsetzung erfolgreich war?

Was möchte ich verändern oder umsetzen?

Am Anfang steht für mich immer die Beschreibung einer Zielwelt nach der Veränderung. Hier liegt auch ein großer Teil der Motivation. Warum will ich eine Sache verändern oder anpacken? Was habe ich davon?

Dabei kann man schnell den Fehler machen, ich habe dies selbst mehrfach erlebt und erlebe es auch heute noch, dass man sich kein klares Bild davon zeichnet. Kritisch ist zum Beispiel wenn man auf die Unterstützung von anderen Personen angewiesen ist, diese aber die eigene Zielwelt nicht teilen bzw. verstehen können.

Hilfreich für einen Erfolg der Umsetzung ist es sich selbst zu fragen bzw. bewusst zu werden:

  • Wie wird sich die Veränderung bzw. mein neuer Ansatz auf andere auswirken?
  • Was hat mein Umfeld beispielsweise davon, wenn es mir bei der Umsetzung hilft?
  • Wie kann ich mich selbst bzw. andere bei der Ungewissheit von Veränderungen unterstützten? ( kein Mensch mag am Anfang eine Veränderung -> wir sind Gewohnheitstiere

Dabei hilft mir beispielsweise immer die Beantwortung der „One Thing“ – Frage. Hierüber habe ich bereits in einem früheren Blogpost geschrieben.

Anbei nochmal der Link zum Artikel:

https://thorstenmay.com/2018/02/05/mit-der-fokussierung-auf-eine-sache-pro-lebensbereich-mehr-erreichen/

Welche eine Sache will ich erreichen bzw. verändern, dass dadurch andere Dinge einfacher oder unnötig werden?  

Die Antworten auf diese Frage haben mir bislang immer dabei geholfen andere Menschen für die Sache zu gewinnen, weil sie ihren individuellen Vorteil schnell erkennen.

Seit euch darüber bitte im Klaren, dass euer Umfeld bewusst oder unbewusst versuchen wird euch in eurer Komfortzone zu halten. Dies ist menschlich und nicht böse gemeint.

Für die Erreichung einer gewünschten Veränderungen allerdings eine Katastrophe bzw. ein kritisches Risiko.

Stellt euch bitte mal vor ihr habt für euch erkannt, dass ihr gerne eine räumliche Veränderung umsetzten möchtet. Wie werden wohl eure Freunde, Familie etc. darauf reagieren?

Nicht selten bekommt ihr dann zu hören, warum es doch da am Schönsten ist wo man gerade ist und welche Risiken mit einem Umzug bzw. neuen Umfeld einhergehen können.

Auf einmal rühren sich in einem dann Zweifel, ob der geplante Schritt richtig ist und nicht selten, verharren wir dann in unserer aktuellen Situation, die wir doch eigentlich ändern wollten.

Noch ein Tipp am Rande:

Nutzt mal die Google Bildersuche und gebt beispielsweise euren Wunsch (Auto/Reise) oder was auch immer als Suchbegriff ein. Druck dieses Bild dann aus und hängt es euch gut sichtbar in der Wohnung auf.

Mir hilft dies sehr am Ball zu bleiben, wenn ich eigentlich mal keine Lust habe etwas für mein Ziel/meine Veränderung zu machen.

Bis wann soll die Veränderung passiert sein?

Genauso wichtig wie der erste Schritt in Richtung Veränderung ist das Setzen eines realistischen und umsetzbaren Zeitplanes.

Nichts demotiviert mehr, als sich einen zu kurzen oder zu langen Zeitraum für die Veränderung zu veranschlagen.

Wenn der Zeitpunkt zu kurz gewählt wurde, verlierst du vielleicht schnell den Elan, den du noch am Start hattest.

Da wir alles Menschen sind, denen positive Ergebnisse gut tun und die wir auch regelmäßig als Bestätigung brauchen, sollte der Zeitpunkt auch nicht all zu weit in der Zukunft liegen. Ein bildhaftes Beispiel ist hierfür das Pferd, dass der Karotte immer hinterherrennt ohne sie je zu erreichen.

Aber Thorsten, was mache ich jetzt wenn der Zeitpunkt weit in der Zukunft liegt und ich diesen nicht verkürzen kann?

Ganz einfach 🙂 Setzte dir Zwischenschritte oder auch auf neudeutsch „Milestones“. Zerlege ein großes und erstrebenswertes Ziel in kleinere Teilschritte.

Ein großes Stück Wurst isst man meistens auch nicht am Stück, sondern kommt Stück für Stück ans Ziel. Ich weiß, ein komisches Beispiel vielleicht, aber ich fand es von der Veranschaulichung sehr gut geeignet.

Hierbei, beim Setzen des Zeitpunktes, nutze ich seit einiger Zeit das Programm/die App Todoist. Die Etiketten geben mir die Option von Teilschritten und wenn ich mir einen Überblick verschaffe hinsichtlich der nächsten Aufgaben, sehe ich mein Ziel immer wieder. Dass motiviert mich dann sehr für den nächsten Teilschritt. Natürlich könnt ihr eure Teilziele auch in einen Kalender eintragen. Elektronisch oder analog ist hierbei nicht wichtig. Entscheidend ist die permanente Konfrontation und Erinnerung an den Zeitplan bzw. das Ziel.

In einem früheren Beitrag, bin ich auf die Möglichkeit der Verknüpfung von Kalender und Todoist eingegangen:

https://thorstenmay.com/2017/07/04/syncronisation-zwischen-google-kalender-und-todoist/

An was mache ich fest, ob die Umsetzung erfolgreich war?

Wenn ihr euch am Anfang die Frage beantwortet habt, warum ihr etwas ändern möchtet, dann seht ihr spätestens jetzt die Früchte eurer Arbeit.

  • Hat sich eure Situation entscheidend verändert?
  • Was ist konkret anders als vorher?
  • Wenn ihr einen guten Freund oder euren Partner fragt, was würde er/sie antworten?

Das Wichtigste zum Schluss:

Wenn ihr etwas verändert habt oder auch nur einen Teilaspekt verändern konntet, dann habt ihr mehr erreicht als 90% der Leute die über Veränderungen sprechen, diese aber nie umsetzen!

Seit stolz auf euch! Ihr seid Macher! Ihr habt etwas für euch und euer Umfeld getan, während andere Menschen genau da stehenbleiben wo sie sind und sich dann wundern, warum sich nichts tut.

Bis demnächst wünsche ich euch beste Gedanken, beste Gesundheit und Mut bzw. Kraft für eure Ziele zu kämpfen!

Thorsten

 


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