März 21

Reisebericht Kuala Lumpur auf unserer Kreuzfahrt mit der Mein Schiff 1

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Liebe Leserin, Lieber Leser,

weiter geht es mit dem nächsten Reisebericht unserer Kreuzfahrt mit der Mein Schiff 1.

Liegeplatz und Fahrt nach Kuala Lumpur:

Die nächste Station unserer Fahrt war die malaysische Metropole Kuala Lumpur. Wir hatten im Vorfeld entschieden es auf eigene Faust zu versuchen.

Der Nachteil unseres Liegeplatzes war die Entfernung zur Stadt. Auf Grund der Distanz und des zu erwartenden Verkehrsaufkommens mussten wir von einer einfachen Fahrtstrecke von einer Stunde ausgehen.

Dies erwies sich in der Realität als angemessen. Direkt nach dem Verlassen des Hafengeländes begrüßte uns eine Maße von wartenden Taxifahrern. Wir buchten zusammen mit einem Paar einen Taxifahrer für den ganzen Tag.

Die kosten hierfür beliefen sich auf circa 20 € pro Person exklusive Trinkgeld.

Die erste Station auf unserem Trip war die hinduistische Pilgerstätte Batu-Höhlen. Diese erreichten wir nach circa einer Stunde Fahrtzeit mit dem Taxi.

Die Batu-Höhlen

Die Batu-Höhlen sind eine hinduistische Pilgerstätte mir mehreren Tempeln im Inneren der Höhlen. Ich empfehle euch dringend diese Station als erstes auf einem Trip anzusteuern, weil gegen Mittag eine Vielzahl von Touristen diesen Ort besuchen wird. Wir waren gegen 10.30 Uhr vor Ort und auf unserem Rückweg circa um 12 Uhr war schon deutlich mehr los.

Wenn man an dieser historischen Stätten ankommt, wird man direkt und unübersehbar von der großen Statue des Gottes Murugan begrüßt.

Der Aufstieg zu den Höhlen beträgt 272 Stufen und ist auf Grund der hohen Luftfeuchtigkeit nicht zu unterschätzen. Feste Schuhe würde ich auf jeden Fall mitnehmen, denn die Stufen sind schmal und wenn es mal wieder unvorhergesehen regnet, kann es sehr rutschig sein. Anbei einige Impressionen:

Hinduistische Altare
Auf dem Weg in die Höhlen
Im Inneren der Höhlen
Murugan Statue und die Stufen zu den Höhlen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weiter in die Innenstadt

Mit dem Taxi ging es weiter von den Höhlen zum Unabhängigkeitsplatz von Kuala Lumpur. Fahrtzeit circa 20 Minuten. Dieser Platz erinnert, wie der Name bereits verrät, an den Kampf der malaysischen Bevölkerung für Ihre Unabhängigkeit. Ein Denkmal steht auf dem Platz in der Mitte.

Unabhängigkeitsdenkmal

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Als nächstes standen die bekannteste Sehenswürdigkeiten von Kuala Lumpur auf dem Programm,  die Petronas Towers.  Die beiden Zwillingstürme sind 452 Meter hoch und bieten eine Aussichtsplattform in der Mitte, die beide Türme verbindet. Wir hatten leider im Vorfeld unsere Tickets nicht reserviert und hätten somit eine Wartezeit von über einer Stunde zur Besichtigung in Kauf nehmen müßen. Dies war uns dann auf Grund des vollen Programmes doch etwas zu lange und wir schlenderten stattdessen durch die vielen Geschäfte innerhalb der Zwillingstürme.

Petronas Towers

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weiter ging es zum zweithöchsten Gebäude von Kuala Lumpur, dem Menara Fernsehturm. Hier hatten wir im Internet gelesen, dass die Aussicht über Kuala Lumpur besser als von den Petronas Towers sein soll. Grund dafür ist die schlichte Höhe der Plattform. Während man bei den Petronas Towers ungefähr auf 2/3 der Höhe die Aussicht genießen kann, bietet der Fernsehturm die Möglichkeit bis fast ganz nach oben zu kommen. Der Eintritt für die Aussichtsplattform beträgt circa 10 € und man sollte eine Wartezeit von einer Stunde einkalkulieren. Die Aussicht bei schönem Wetter ist dies allerdings allemal wert. Der Taxifahrer brachte uns an einen Verkaufsstand an dem erfahrungsgemäß weniger los ist als an dem offiziellen Verkaufsstand. Kauft hier unbedingt ein Expressticket, die kürzere Wartezeit ist immer noch lang, aber wesentlich kürzer als mit einem normalen Ticket.

Blick vom Fernsehturm in Kuala Lumpur

 

 

 

 

 

 

 

Nach einem Aufenthalt von einer Stunde ging es weiter in das Zentrum von Kuala Lumpur. Hier hatten wir sowohl die Möglichkeit das geologische Zentrum von Kuala Lumpur zu besichtigen, als auch einen Abstecher nach Chinatown zu machen. Nachstehend einige Eindrücke:

Natürliches Zentrum von Kuala Lumpur
China Town

 

 

 

 

 

 

 

Als Mensch mit heller Hautfarbe, sollte man nicht überrascht sein, wenn man von Einheimischen um ein Foto gebeten wird. Sowohl ich, als auch meine Freundin wurden des öfteren um ein Foto gebeten. Anderen Touristen ging dies genauso. Den Einheimischen macht man damit eine wahre Freude. Ich kann euch Kuala Lumpur auf Grund der Eindrücke wärmstens ans Herz legen. Jedoch solltet ihr euch einen guten und realistischen Plan machen. Wir hatten die oben genannten Sehenswürdigkeiten gerade so in der verfügbaren Zeit geschafft. Viel mehr geht wirklich nicht und das Mittagessen wurde auch gleich ausgelassen.

Nach eine Fahrtzeit von circa 1,5 Stunden kamen wir wieder vollgepackt mit tollen Eindrücken und einem leeren Magen im Hafen an.

Man kann übrigens auch mit dem Zug vom Hafen nach Kuala Lumpur fahren, jedoch würde ich euch dies nicht empfehlen. Der Preis ist zwar günstiger als mit einem Taxi, aber man verliert auch einiges an Zeit durch das Suchen der richtigen Haltestelle.

Ich hoffe ich konnte euch einige Eindrücke verschaffen und freue mich wenn ihr beim nächsten Bericht, dann über Bangkok wieder mit dabei seid.

Bis demnächst

Euer

Thorsten

 

 

 


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