Reisebericht über unseren Besuch von Rom mit AIDA Prima

Liebe Leserin, lieber Leser,
nachfolgend findet Ihr eine Zusammenfassung über unseren Tagesausflug in Rom.
Wieder einmal sehr hilfreich waren die Berichte von anderen Reisenden auf der Internetseite www.wasserurlaub.info
Diese Seite kann ich euch wirklich empfehlen, wenn ihr eure Ausflüge individuell gestalten und durchführen möchtet.
Nach meiner Erfahrung, kann man bedenkenlos in den großen europäischen Städten auf eigene Faust losziehen
und benötigt nicht die Aida Ausflüge.

Anreise vom Hafen Civitaveccia nach Rom:

Um acht Uhr morgens legte unser Schiff im Hafen Civitaveccia an. Im Gegensatz zu unserem Aufenthalt einige Jahre zuvor,
war der Liegeplatz im Hafen deutlich weiter vom Hafenausgang entfernt.
Der Fußweg zum Bahnhof betrug circa 25 Minuten.
Wir erfuhren leider erst später, dass Aida einen kostenlosen Shuttlebus vom Schiff
zum Ausgang des Hafengeländes angeboten hat.
Unsere Recherche im Forum hatte ergeben, dass man Rom am schnellsten und
kostengünstigsten mit dem Zug erreichen kann.
Die Hin- und Rückfahrt kostet jeweils 5 € pro Person und die Fahrtzeit nach Rom beträgt circa 75 bis 90 Minuten,
je nachdem wo man aussteigen möchte.
Zum Vergleich, die Aida bietet einen Transfer nach Rom und zurück für 50 € pro Person an.
Das gesparte Geld würde ich lieber für Eintritte oder Essen und Getränke ausgeben.
Wenn man das Hafengelände verlässt, sollte man sich rechts halten. Dort befinden sich auch einige kleine Geschäfte.
Nach circa 500 Metern befindet sich der Bahnhof auf der linken Seite.
Wir holten uns dort die Zugtickets sowohl für die Hin- und Rückfahrt.

Hier ein Foto meines Zugtickets:
Das Zugticket nach Rom

Besuch der Kuppel und der Aussichtsplattform im Petersdom:

Unser erster Anlaufpunkt war die Vatikanstadt. Dort wollten wir den Petersdom inklusive Kuppel besuchen.
An der Haltestelle Sankt Pietro (heiliger Petrus) stiegen wir aus dem Zug aus und erreichten den Petersplatz circa 10 Minuten später.
Der Weg dorthin ist sehr gut ausgeschildert.
Es ist sehr wichtig, für den Petersdom inklusive Kuppel entsprechend Zeit einzuplanen.
Ich würde euch empfehlen, diese Station zum Anfang eures Rom Ausfluges anzusteuern.
Die Wartezeiten zu den Mittagszeiten sind stellenweise mehr als 2 Stunden.
Die beste Zeit ist sicherlich früh morgens vor 10 Uhr.
Da wir zeitig unterwegs waren, konnten wir nach 30 Minuten durch die Sicherheitskontrolle
und nach weiteren fünf Minuten, hatten wir unsere Tickets für die Kuppel in den Händen.
Es gibt zwei Arten von Tickets, eines für 8 €, bei dem man zu Fuß auf die Kuppel gehen kann oder ein Ticket für 10 €,
dass die Nutzung des Aufzuges beinhaltet.
Komplett mit dem Aufzug kann man allerdings nicht auf die Kumpel fahren, weshalb ich euch dass 8 € Ticket empfehle.
Der Aufstieg zur Kuppel inklusive Aussichtspunkt ist durchaus anstrengend. Dies sollte man bei allem nicht unterschätzen.
Die Aussicht von ganz oben entschädigt allerdings für die Mühen.

 

Nachstehend einige Bilder des Treppenhauses zur Aussichtsplattform:

Nichts für Leute mit Platzangst! Bitte beachtet die Steilheit

 

 

 

 

 

 

Das enge Treppenhaus zur Aussichtsplattform
Innenbereich der Kuppel:
Die Kuppel von der mittleren Plattform

Die Dachkuppel vom Boden des Doms

Die Details und Verzierungen sind wahrlich sehenswert. Umso mehr, wenn man bedenkt, wann dies alles entstanden ist.

Bis hierher kommt man übrigens mit dem angesprochenen Aufzug.

Weiter ging es nach oben in der Kuppel zur Aussichtsplattform. Einige Schweißperlen mehr
und man kann den fantastischen Ausblick über ganz Rom auf sich wirken lassen.
Ausblick von der Plattform:
Die Engelsburg

Der Petersplatz von oben
Nochmal der Petersplatz komplett
Einige Minuten und Fotos später machten wir uns wieder auf den Weg in das Innere des Doms.
Dies sollte ein Pflichtprogrammpunkt beim Besuch der Vatikanstadt sein.
Fotos vom Innenraum des Petersdom:
Wenn man den Dom durch den Ausgang verlassen hat und den Petersplatz überquert,
befindet sich auf der linken Seite ein Infostand (weißes I auf rotem Hintergrund).
Dort kann man sich einen kostenlosen Stadtplan mit allen eingezeichneten Sehenswürdigkeiten besorgen.

Weiter zur Engelsburg und Pantheon:

Verlässt man den Petersplatz an der eingezeichneten Stelle, läuft man direkt in Richtung Engelsburg.
Der Weg dorthin dauert in etwa 10 Minuten.
Diese sollte jedem Leser oder Zuschauer von Dan Brown’s Illuminati ein Begriff sein. Während unseres Ausfluges,
hatte ich viele solcher Momente, die mich an diesen Film bzw. das Buch erinnert haben.

Weiter zum Pantheon und Trevibrunnen:

Auf dem Weg zum Trevibrunnen, entschloßen wir uns eine Kleinigkeit zu Essen.
Hier empfehle ich euch besonders die kleineren Gassen, die man überall in Rom finden kann.
Meidet Restaurants und Stände in der Nähe von Sehenswürdigkeiten.
Die Preise dort sind schlichtweg viel zu hoch für die angebotene Leistung.
Wir hatten uns zwei belegte Panini in einer Seitenstraße besorgt.
Kostenpunkt für alle beiden 10 €. Ja, Rom ist trotzdem teuer auch wenn man preislich intelligent vorgeht. 😉
Von der Engelsburg zum Pantheon braucht man je nach Touristenaufkommen und Laufgeschwindigkeit circa 30 Minuten.
Das Pantheon ist vor allem für sein Occulus in der Decke bekannt.
Bilder vom Pantheon:
Der Pantheon von vorne
Das Occulus
Von dort aus, steuerten wir als nächste Sehenswürdigkeit den Trevibrunnen an.
Die Sehenswürdigkeiten sind in Rom im Allgemeinen sehr gut beschildert.
Zur Not hilft hier natürlich auch Google Maps mit seiner Routenfunktion.
Mit dem Ergebnis war ich in meinem Test wirklich sehr zufrieden.
Gut 10 Minuten nach dem Pantheon erreicht man zu Fuß den bekannten Trevibrunnen.
Hier sind erfahrungsgemäß immer sehr viele Touristen vor Ort, beispielsweise um den bekannten Münzwurf zu tätigen.
Bild vom Trevibrunnen:
Der Trevibrunnen
In weiteren 10 Minuten kommt man vom Trevibrunnen an die spanische Treppe.
Der Weg hierher ist wieder sehr übersichtlich und gut beschildert.
Bild der spanischen Treppe:
Die spanische Treppe

 

An den Hauptsehenswürdigkeiten sollte man nicht überrascht sein,
wenn man das italienische Militär regelmäßig zu Gesicht bekommt.
Die Zufahrten zu den Sehenswürdigkeiten wurden konsequent von deren Militärwagen versperrt.

Und zum Schluss das Kolloseum:

Das letzte Highlight unseres Tages war der Besuch des Kolloseums. In diesem wurden früher Gladiatorenkämpfe ausgetragen
und jeder der plant Rom zu besuchen, sollte hier unbedingt gewesen sein.
Alleine das Erscheinungsbild aus der Entfernung hat schon seine Wirkung,
noch beeindruckender empfand ich allerdings die Eindrücke im Inneren.
Hier wieder einige Eindrücke:
Direkt neben dem Kolloseum befindet sich eine U-Bahnstation. Mit dieser ist man in weniger als 5 Minuten reiner Fahrtzeit beim Hauptbahnhof von Rom „Termini“ angelangt.
Für den Weg zum richtigen Gleis sollte man etwas mehr Zeit einplanen.
Wir benötigten circa 20 Minuten hierfür und die Züge nach Civitaveccia fahren im Normalfall von den Gleisen 25 und 26.

Fazit:

Ein Tagesausflug von Civitavecchia nach Rom ist problemlos und kostengünstig möglich.
Wie geschildert, findet man sich in Rom sehr gut alleine zu Recht und braucht meiner Meinung nach
keine teuren Führungen oder sonstig organisierten Ausflüge. Sicherlich ist ein Tag viel zu wenig um diese tolle Stadt zu erkunden,
jedoch empfehle ich euch Rom auf jeden Fall zu besuchen, insofern ihr mit Aida oder einer anderen Gesellschaft in Civitavecchia anlegt.
Auf Grund der deutlichen Preisunterschiede und der Einfachheit, würde ich diesen Ausflug auch wieder auf jeden Fall auf eigene Faust unternehmen.

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