Dezember 19

Reisebericht Baltimore und Washington

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Ankunft in Baltimore und Fahrt nach Washington D.C.

Wir kamen um 8 Uhr morgens im Industriehafen von Baltimore an und die Liegezeit war bis 17.30 Uhr angesetzt. Die Stadt Baltimore im Bundesstaat Maryland verfügt über fünf verschiedene Häfen. Unseren Plan mit dem Zug vom Hauptbahnhof Penn Station in Baltimore nach Washington zu fahren, mussten wir leider auf Grund des starken Regens an diesem Morgen umwerfen. Bei dem vorherrschenden Wetter wären wir innerhalb kürzester Zeit sehr durchnäßt gewesen, trotz Regenkleidung. Erfreulicherweise standen direkt hinter dem Ausgang des Terminals einige Taxis bereit. Die Kosten für eine einfach Fahrt nach Washington beliefen sich auf 30 $. Zum Vergleich, eine Fahrt mit dem Zug nach Washington über die Gesellschaft Marc Train hätte lediglich 8 $ gekostet. Zeitersparnis und trockene Kleidung war uns in diesem Falle wichtiger als Geld zu sparen. Die Fahrt mit dem Taxi dauerte bei normalem Verkehrsaufkommen circa eine Stunde. Der Taxifahrer ließ uns wie besprochen am ersten Punkt unseres geplanten Rundgangs, dem Militärfriedhof Arlington aussteigen.

Besuch des Militärfriedhofs Arlington in Washington D.C.

 

Eingangsbereich des Militärfriedhofs

Quasi zeitgleich mit den organisierten Aida Ausflügen kamen wir am Friedhof an und absolvierten den obligatorischen Sicherheitscheck. Der Friedhof liegt etwas abseits der bekannten National Mall. Am Besten überquert man die Memorial Bridge um dort hinzukommen. Der Weg dorthin von der National Mall ist gut ausgeschildert. Der Eintritt in den Friedhof ist kostenfrei und man kann für 20 $ eine geführte Tour buchen. Als bekanntester Ort auf dem Gelände wird immer das Grabmal des unbekannten Soldaten genannt. Dort kann man mit etwas Geduld oder gutem Timing den täglich stattfindenden Wachwechsel bestaunen. Der Weg zum Grabmal des unbekannten Soldaten ist mit Schildern auf dem Friedhof gut ausgeschildert. Wenn ihr selbst dort seid, würde ich euch empfehlen auf den ausgeschilderten Wegen zu bleiben. Da es ein sehr weitläufiges Gebiet ist, besteht die Gefahr sich dort schnell zu verlaufen.

  

Panoramafoto des Geländes

Nach circa 20 Minuten Fußweg kamen wir schließlich am Grabmal des unbekannten Soldaten an. Kurz nach unserer Ankunft erfolgte der bereits angesprochen Wechsel der Wache. Nachstehend habe ich euch noch ein Bild des Grabmals mitgebracht:

Von Arlington zum Lincoln Memorial

Nach diesen Eindrücken und dem Wachwechsel kehrten wir zu Fuß zum Ausgang des Friedhofs zurück. Über die angesprochene Memorial Bridge liefen wir in circa 30 Minuten vom Arlington Friedhof zum Lincoln Memorial. Das Denkmal ist dem früheren amerikanischen Präsidenten Abraham Lincoln gewidmet. Über den Säulen des Denkmals sind die amerikanischen Bundesstaaten eingraviert. Das Denkmal wurde auf der National Mall erbaut. Auf dieser Straße sind sehr viele weitere Denkmäler zu finden. Anbei noch einige Eindrücke rund um das Lincoln Memorial:

 

Eingang des Lincoln Memorial 
Statue von Abraham Lincoln
Blick auf das Washington Monument


Vom Lincoln Memorial zum Weißen Haus

  

Am Denkmal trafen wir auf ein nettes Paar aus Deutschland. Diese berichteten uns, dass man sehr bequem die National Mall mit dem Washington Circulator erkunden kann. Es handelt sich hierbei um einen roten Bus der den ganzen Tagen auf der Mall entlangfährt. Den Bus kann man jederzeit an einer der Haltestellen verlassen. Pro Fahrt, die Strecke ist nicht relevant, zahlt man pro Person 1 $. Sofern man den Bus verlässt und wieder einsteigt, zahlt man erneut 1 $ pro Person. In den einschlägigen Foren in denen ich normalerweise recherchiere war von diesem Bus leider nichts zu lesen. Mit dem Bus fuhren wir also vom Lincoln Memorial auf der Constitution Avenue in Richtung Weißes Haus. Anbei die Broschüre des Busses:

Washington Circulator
Roadmap Circulator

Nach circa 10 Minuten zu Fuß kamen wir von der Haltestelle am Weißen Haus an. Dort waren einige Mitarbeiter des Militärs vor Ort und der Eingangsbereich war durch einen Zaun abgesperrt. 

Washington Weißes Haus
Weißes Haus in Washington

Vom Weißen Haus zum Washington Monument

Nach mehreren Fotos am Weißen Haus machten wir uns zu Fuß weiter in Richtung Washington Monument.

Washington Monument
Washington Monument

Dieses Gebäude kommt beispielsweise im Roman von Dan Brown „Das verlorene Symbol“ vor. Ich habe diesen Roman selbst gelesen und kann euch diesen sehr empfehlen. Hier könnt ihr diesen direkt kaufen und unterstützt damit diesen Blog: 

Vom Washington Monument zum Capitol 

Das nächste Ziel des Tages war das Capitol der Vereinigten Staaten von Amerika. Am Tag unseres Besuches fanden leider die Kongresswahlen statt. Deshalb konnten wir das Capitol leider nicht besuchen. Die Regierung sperrte den Zugang für die Öffentlichkeit an diesem Tag. Dies war auch der Grund für unseren Start am Arlington Friedhof. Für einen Besuch des Capitols solltet ihr circa zwei Stunden einplanen und mehrere Nutzer im Forum empfehlen diesen Besuch als quasi Pflicht bei einem Besuch von Washington. Um euren Besuch bestmöglich zu planen, empfehle ich euch vorab auf folgender Seite euer Ticket und Besuchszeit zu reservieren: 

https://www.visitthecapitol.gov

Dort könnt ihr euch mit eurer Emailadresse registrieren und erhaltet Zugriff auf verschiedene Funktionen. Der Fußweg vom Washington Memorial bis zum Capitol beträgt circa eine halbe Stunde. Am einfachsten folgt ihr dem Weg auf der National Mall. Das Capitol ist wahrlich nicht zu übersehen. 

Vor dem Capitol

Vom Capitol zum Hauptbahnhof Union Station

Steht man wie ich, direkt vor dem Capitol geht man am Besten links an diesem vorbei. Wenige Meter später sieht man ein Schild mit der Aufschrift Union Station. Der Fußweg beträgt circa 25 Minuten. Die Union Station ist ein sehr schöner und historischer Bahnhof in Washington. 

Washington Union Station
Haupteingang Union Station
Innenbereich Union Station Washington
Eingangsbereich der Union Station

Die Rückfahrt von der Union Station bis zur Penn Station in Baltimore kostete 8 $ pro Person mit der Gesellschaft Marc Train und dauert circa eine Stunde. 

Vom Bahnhof Penn Station in Baltimore zurück zum Schiff

Für den Rückweg von der Penn Station zum Schiff empfehle ich euch unbedingt ein Taxi. Wir hatten an diesem Tag noch etwas Zeit und entschieden uns zu Fuß zurück zum Schiff zu laufen. Wir wussten zu diesem Zeitpunkt nicht, das Baltimore insgesamt fünf Häfen hat. Die Einheimischen schilderten uns den Weg zum Hafen und dort kamen wir auch an. Leider handelte es sich beim Hafen um den Segelhafen von Baltimore. Natürlich lag die Aida hier nicht und wir hatten auf Grund des relativ langen Fußweges ein Zeitproblem. Glücklicherweise sahen wir einige Zeit später ein Großraumtaxi. Taxis in der Innenstadt von Baltimore sind wahrlich rar gesät.

Anbei noch einige Eindrücke von Baltimore:

 

Typisches Gebäude in der Innenstadt
Innenstadt von Baltimore

Fazit des Tages

Durch das relativ schlechte Wetter und die Kongresswahlen konnten wir unseren Plan leider nicht komplett umsetzen. Dennoch fanden wir und unsere Begleiter den Tag sehr gelungen. Washington ist mit Englisch Grundkenntnissen gut zu besichtigen. Durch die guten Verkehrsanbindungen ist ein Besuch auf jeden Fall auf eigenen Faust möglich. Uns hat der Besuch in Washington sehr gut gefallen und wir würden die Stadt jederzeit wieder besuchen. 

Für alle die sich näher für Washington und das politische Treiben interessieren empfehle ich euch die TV-Serie House of Cards. Es handelt sich um eine meiner Lieblingssendungen und auch ohne Interesse an Washington kann ich euch diese wärmstes ans Herz legen.

An dieser Stelle hoffe ich euch einen guten Eindruck von Washington vermittelt zu haben und freue mich auf euren nächsten Besuch auf meiner Seite. Das nächste Mal berichte ich über unseren Besuch von Charleston.


Tags

Aida Diva, Baltimore, Erfahrungen, Reisebericht, Tips, Washington


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