Februar 10

Erfahrungsbericht Martinique

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Überblick und Tagesplan

Nach einem Tag auf See war die nächste Station auf unserer Tour die Insel Martinique in der Karibik. Meinen letzten Bericht über unsere Tour mit Seavis Tours in La Romana findet ihr hier https://thorstenmay.com/2019/02/03/ausflug-mit-seavis-tours-in-la-romana/

Martinique gehört zu den kleinen Antillen und ist ein vollintegrierter Teil von Frankreich. Demzufolge gehört Martinique auch zur Europäischen Union. Die Hauptstadt ist Fort-de-France, Amtssprache ist französisch und das Zahlungsmittel ist der Euro. Da Martinique zur EU gehört, konnten wir das mobile Internet auf unseren Smartphones ohne Zusatzkosten nutzen. EU-Roaming sei Dank. Wir lagen mit Aida zentral im Hafen und am Hafenausgang empfingen uns mehrere Einheimische mit Angeboten zu Tagesausflügen und Einkaufsmöglichkeiten. Unsere Liegezeit war von 9 – 18 Uhr angesetzt. Wir wollten zu den Wasserfällen „Les Georges de la Falaise“ mit einem Taxi fahren. Die Kosten hierfür hätten circa 80 € pro Person betragen und der Transfer dauert ungefähr eine Stunde. Leider fanden wir auch an diesem Tag keine weiteren Personen um uns die Kosten zu teilen. Deshalb entschieden wir uns letztendlich dagegen. Später erfuhren wir, dass die Wasserfälle auf Grund der Regenschauer an diesem Tag gesperrt wurden. Die Gefahr einer Verletzung war den Betreibern zu hoch und wir hatten Glück im Unglück. Nach einem kurzen Spaziergang in Fort-de-France trafen wir am Hafen auf ein nettes Paar aus der Nähe von Köln. Diese wollten gerne mit einem Taxi eine Rundfahrt machen. Da wir keinen anderen Plan an diesem Tag hatten, schließen wir uns an der Rundfahrt an. Die Kosten für die Rundfahrt betrugen pro Person circa 20 €. Eintritte waren nicht inkludiert. Die Tour beinhaltete einen Besuch der botanischen Gärten, die Besichtigung eines Wasserfalls im Gebirge, den Besuch einer Schnapsdestille und einen kurzen Aufenthalt am schwarzen Sandstrand.

Mit dem Taxi zu den botanischen Gärten

Zu viert machten wir uns per Taxi also auf den Weg zu den botanischen Gärten. Leider regnete es an diesem Tag sehr stark auf der Insel. Dennoch ließen wir uns die Laune nicht verderben und sammelten dort einige schöne Eindrücke. Der Eintritt für den Park kostete 12,50 € pro Person und der Transfer dorthin dauerte ungefähr 30 Minuten. Wir verbrachten in diesem schönen Garten circa eine Stunde. Mein persönliches Highlight im Park war die Hängebrücke an den Bäumen. Hier konnte man einen sehr guten Überblick über die Insel und das Umland gewinnen. Nachstehend einige Bilder von unserem Besuch.

Weiter zum Besuch des Wasserfalls

Glücklicherweise ließ der starke Regen mit Verlassen des botanischen Gartens etwas nach. Wir setzten unsere Tour fort und als nächstes Ziel stand der Wasserfall im Gebirge auf dem Programm. Wir fuhren mit dem Taxi circa 30 – 40 Minuten dorthin. Da die Straßen in Martinique relativ eng gebaut sind und es viele Kurven gibt, kann sich die Fahrzeit kurzer Entfernung etwas in die Länge ziehen. Unser Fahrer ließ uns an einem Parkplatz aussteigen und wir stiegen einige Treppen hinab. Dort kamen wir auf einen Weg der zum Wasserfall führt. Auf Grund des starken Regens waren die Stufen relativ rutschig. Solltet ihr selbst mal dort sein, achtet bitte auf festes Schuhwerk. Nachstehend wieder einige Eindrücke

Vom Wasserfall zur Rumdestille Depaz

Als nächstes Stand der Besuch einer Rumdestille auf dem Programm. Diese wird von der einheimischen Firma Depaz betrieben. Wir konnten dort die Produktionsstätten besichtigen und einige Tafeln erklärten Details und Hintergründe zur Produktion von Rum. Natürlich darf man auch die Erzeugnisse probieren und bei Interesse käuflich erwerben. Wir kauften dort eine Flasche für unsere Lieben zu Hause. Weder meine Frau noch ich kamen so richtig auf den Geschmack von Rum. Auch hierzu wieder einige Bilder für euch


Abschluss des Tages am schwarzen Sandstrand

Als letzten Punkt der Rundfahrt besuchten wir einen schwarzen Sandstrand. Die Fahrzeit zu diesem betrug leider mehr als 40 Minuten. Normalerweise benötigt man 20 Minuten dorthin. Leider bildeten sich mehrere Staus und Verzögerungen auf dem Weg dorthin. Da es leider wieder zu regnen anfing verbrachten wir hier nur wenige Minuten. Ein schnelles Foto musste dennoch noch sein.

Den Tag in Martinique fanden wir interessant und abwechslungsreich. Leider hatten wir an diesem Tag Pech mit dem Wetter. Dafür, dass wir den ganzen Tagesplan über den Haufen werfen mussten, konnten wir doch noch einige Eindrücke von der Insel gewinnen. Der Preis für die Taxifahrt ging in Ordnung. Sofern ihr mal selbst auf dieser schönen Insel seid, solltet ihr auf jeden Fall genügend Zeit für die Wege einplanen. Am Besten ist meiner Meinung tatsächlich hier auf einen lokalen Taxifahrer zu vertrauen. Die Insel mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erkunden, gestaltete sich quasi als Unmöglich. Wir verloren im Nachhinein auch relativ viel Zeit mit der Suche nach dem öffentlichen Bus. Wenn ihr mit einem Schiff dort für eine begrenzte Zeit anwesend seid, empfehle ich euch einen lokalen Taxifahrer oder die Buchung einer geführten Tour von zu Hause. Komplett auf eigene Faust gestaltete es sich mehr als schwierig. In Martinique spricht man kaum Englisch und ein Französisch mit Akzent. Ich hatte zwar Französisch im Studium, tat mir allerdings schwer damit die Einheimischen zu verstehen.

Ich hoffe ich konnte euch einige interessante Eindrücke vermitteln und freue mich sehr, wenn ihr beim nächsten Beitrag in einer Woche wieder vorbeischaut. Wenn euch der Beitrag gefallen hat, dann freue ich mich über ein Like von euch. Wollt ihr mir einen Gefallen tun, dann empfehlt diesen Blog gerne an Menschen die sich auf für das Thema interessieren. Danke vorab und bis demnächst.


Tags

Aida Diva, Antillen, Botanischer Garten, Depaz Rum, Fort-de-France, Karibik, Martinique, Wasserfülle


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