Dezember 18

Athen für Kreuzfahrer

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Einleitung und Übersicht des Artikels

Hallo zusammen! Schön dass du wieder den Weg auf meinen Kreuzfahrt-und Reiseblog gefunden hast. Nachdem ich beim letzten Mal unsere Eindrücke in Valetta geschildert habe, möchte ich dich heute mit nach Athen nehmen. Im Artikel schildere ich wie gewohnt unsere Tagesablauf und gebe einige Empfehlungen zum Nachmachen. Den letzten Artikel über Valetta findest du unter https://thorstenmay.com/2019/12/08/valletta-fuer-kreuzfahrer/ Eine Übersicht mit allen Stationen der Transreise von Mallorca nach Dubai findest du unter https://thorstenmay.com/2019/10/02/von-mallorca-bis-dubai-mit-aidaprima/

Athen und der Hafen von Piräus

Die Aida Prima lag im Hafen von Piräus. Im Hafen gibt es zwei Kreuzfahrtterminals. Unser Terminal war Themistocles. Dieses ist für Ausflüge leider nachteilig, weil es etwas weiter vom Zentrum von Piräus entfernt liegt. Vom Hafen in Piräus kommt man über mehrere Wege nach Athen. Wir hatten uns im Vorfeld für einen Transfer per Bahn oder Bus entschieden. Als wir nach dem Frühstück das Schiff verlassen hatten wurde uns diese Entscheidung abgenommen. Die Expressbusse X 80 nach Athen fuhren leider nicht in der Zeit unseres Aufenthaltes. Die X 80 Busse halten an zwei der wichtigsten Sightseeing Stellen von Athen. Dem Syntagmaplatz und der Akropolis. Die Haltestelle befindet sich direkt am Ausgang des Hafens und ist gar nicht zu verfehlen. Die Busse fahren zwischen Mai und bis zum 14. Oktober. Auf Grund dieser Tatsache, ging es für uns zu Fuß in Richtung Hauptbahnhof von Piräus. Dieser dauert circa 30 Minuten. Alternativ hätten wir auch den Stadtbus zum Hauptbahnhof nehmen können. Man folgt zu Fuß einfach der Hauptstraße und hält sich dann immer links. Die Einwohner von Piräus haben wir als sehr hilfsbereit empfunden. Eine Nachfrage nach dem richtigen Weg zum Bahnhof beantworteten diese sehr gerne und freundlich. Der Preis für ein Tagesticket betrug im Oktober 2019 4,50 € pro Person.

Mit dem Zug von Piräus nach Athen

Am Hauptbahnhof von Piräus angekommen, lösten wir ein Tagesticket nach Athen. Die zentrale Anlaufstation für Athenbesucher ist Monastiraki. Von hier aus ist es lediglich eine Station bis zum Syntagmaplatz. Auf den nachstehenden Bildern könnt ihr den Fahrplan von Athen einsehen und die Bahnlinie von Piräus nach Monastiraki.

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Besuch des Syntagmaplatzes in Athen

Nach dem Umstieg an der Station Monastiraki, ging es für uns zu unserer ersten Station des Tages. Ich spreche vom Syntagmaplatz in Athen. Dort kann man das Grabmal des unbekannten Soldaten und den Wachwechsel bestaunen. Jeweils zur vollen Stunde wird dieser interessante Wachwechsel als Touristenattraktion aufgeführt. Wir kannten diese Art von Spektakel bereits von unserem Besuch in Washington. Dort wird im Arlington Cementery ebenfalls ein Wachwechsel am Grabmal des unbekannten Soldaten durchgeführt. Den passenden Artikel hierzu findet ihr unter https://thorstenmay.com/2018/12/19/reisebericht-baltimore-und-washington-tips-und-erfahrungen/ . Auch hierzu wieder einige Eindrücke:

Vom Syntagmaplatz zum Panathinaikos Stadion in Athen

Nachdem wir den Wachwechsel bestaunen konnten, ging es für uns zur nächsten Station. Dies war der Austragungsort der ersten Olympischen Spiele, dem Panathinaikos Stadion. Man braucht circa 20 bis 30 Minuten zu Fuß vom Syntagmaplatz. Wer möchte, kann durch den schön angelegten Stadtpark von Athen dorthin kommen. Der Eintritt in das Stadion inklusive Audioguide in verschiedenen Sprachen kostet 10 €. Den Audioguide gibt es auch auf deutsch. Man wird quer durch das Stadion geführt und bekommt an markierten Stellen etwas zur interessanten Historie erzählt. Definitiv empfehlenswert. Am Stadion selbst befinden sich auch Toiletten, die man für eine kleine Gebühr von 0,50 € benutzen kann. Zum Besuch des Stadions auch wieder einige Bilder:

Vorbei am Zeustempel zur Akropolis

Nach etwas 1,5 Stunden beendeten wir unseren Besuch des Panathinaikosstadion und machten uns auf den weiteren Weg in Richtung Akropolis. An den Straßen bieten die Einheimischen diverse Leckereien wie beispielsweise Mandeln an. Sehr delikat auf jeden Fall und verhältnismäßig günstig. Auf dem Fußweg zur Akropolis kommt man auch am Zeustempel vorbei. Hier entschieden wir uns gegen einen Besuch. Dieser sollte circa 6 € kosten und leider gibt es hier außer einigen alten Steinen nicht wirklich viel zu sehen. Entscheidet bei eurem Besuch natürlich selbst, ob euch die Informationen und Eindrücke dort den Eintrittspreis wert sind. Anbei ein Bild von außerhalb des Geländes:

Den Zeustempel von der Straße fotografiert

Besuch der Akropolis

Nach circa 20 Minuten kamen wir an der Promenade an, welche in Richtung der Eingänge zur Akropolis führt. In unmittelbarer Nähe befindet sich übrigens auch eine Metrostation. Ihr könnt hier also auch problemlos mit dem Zug bzw. der U-Bahn hinkommen. Ich empfehle euch definitiv den Südeingang zur Akropolis zu wählen. Der Eintrittspreis ist gleich hoch, allerdings sind die Wartezeiten hier erfahrungsgemäß kürzer als beim Haupteingang. Wenn man der Promenade folgt, läuft man zunächst am Südeingang vorbei. Der Haupteingang befindet sich etwas weiter oben. Für den Aufstieg solltet ihr auf jeden Fall feste Schuhe anhaben und auch auf der Akropolis kann es je nach Wetter etwas rutschig sein. Passt hier bitte insbesondere bei den glatten Steinen und bei Regen auf. Der Aufstieg zur Akropolis dauert circa 30 Minuten ist ohne Probleme machbar. Nehmt euch idealerweise in den Geschäften auf der Promenade noch etwas zu Trinken mit oder aus Kostengründen bereits in Piräus. Der Eintritt zur Akropolis kostet 20 € pro Person. Von den verschiedenen Plattformen hat man einen tollen Überblick über Athen. Nachstehend noch einige Eindrücke:

Zurück zum Schiff und Fazit des Tages

Nach einigen Bildern machten wir uns wieder auf den Weg in Richtung Hafen von Piräus. Am Besten nimmt man die direkt angrenzende U-Bahn Station Acropoli in Richtung Monastiraki. Von dort kommt man dann mit der selben Linie (grün) wie bei der Hinfahrt wieder zurück nach Piräus. Den Besuch von Athen fanden wir sehr schön und die historischen Bauwerke sind definitiv sehenswert. Athen kann man problemlos und kostengünstig auf eigene Faust besichtigen. Auf Grund der wie immer begrenzten Zeit empfehle ich euch allerdings nicht allzu lange an den Stationen zu verweilen. Sicherlich kann man auch Athen nicht an einem Tag komplett besichtigen. Die Hauptsehenswürdigkeiten schafft man allerdings auf jeden Fall. Wenn ihr noch mehr Informationen zu Athen und den Hintergründen möchtet, dann empfehle ich euch einen organisierten Ausflug mit meine-landausflüge.de Über die Suchfunktion in diesem Artikel findet ihr bestimmt etwas Passendes für euch. Erschöpft aber glücklich kamen wir schließlich bei unserem Schiff an und freuten uns schon auf die nächsten Station unserer Reise. Das nächste Mal würde ich euch gerne mit nach Kreta in den Hafen von Heraklion nehmen.

Ich hoffe ihr seid dann wieder mit dabei! Bis demnächst

Euer Thorsten

Abschließend noch ein Bild von der Aida Prima im Hafen von Piräus:

Aida Prima im Hafen von Piräus

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Tags

Akropolis, Athen, Grabmal des unbekannten Soldaten, Panathinaikos Stadion, Piräus, Syntagmaplatz, Zeus Tempel


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